Minimalistisches Stillleben mit Buch, Blumen und sanftem Licht – Sinnbild für Ruhe, Fokus und Regulation des Nervensystems
Veränderung beginnt nicht mit Druck – sondern mit Raum.

🌱 Vom Überfordert-Sein zum Aufblühen als hochsensibler Performer (HSP) – Schritt für Schritt

Hast du schon einmal erlebt, dass du die Gefühle anderer Menschen stark aufnimmst, es allen recht machen möchtest – und am Ende selbst erschöpft zurückbleibst?
Ich kenne das gut. Jahrelang sagte ich zu oft „Ja“, in dem Glauben, freundlich oder hilfsbereit zu sein. Erst später erkannte ich, dass ich mir damit selbst schadete – und manchmal sogar anderen –, weil ich nicht ehrlich zu mir war.

Der Wendepunkt kam, als mir klar wurde: Die Person, die etwas verändern kann, bin ich selbst. Lange dachte ich, meine Sensibilität sei eine Schwäche, die ich verstecken oder „abhärten“ müsse. Doch das Gegenteil ist wahr: Wenn du mit deinem sensiblen Nervensystem arbeitest – statt gegen es –, verändert sich alles.

Frau erlebt innere Überforderung und mentalen Druck – Darstellung einer Überlastung des Nervensystems bei hochsensiblen Menschen
Wenn das Nervensystem überlastet ist, können selbst einfache Entscheidungen erschöpfend wirken.

🔧 Warum es nicht einfach ist, mit deinem sensiblen Nervensystem zu arbeiten

Wenn du eine hochsensible Person (HSP) bist – besonders im beruflichen oder leistungsorientierten Umfeld –, kennst du diesen Kreislauf vielleicht:

  • Zu oft „Ja“ sagen und dabei die eigenen Energiereserven aufbrauchen

  • Das Bedürfnis, sich beweisen zu müssen, um ernst genommen zu werden

  • Grübeln und Selbstkritik, bis sie nicht mehr konstruktiv ist

  • Schwierigkeiten mit Grenzen, weil dir andere Menschen wirklich wichtig sind

Diese Muster kenne ich aus eigener Erfahrung nur allzu gut.

📚 Lernen, sich beweisen und der Wunsch nach Anerkennung bei HSPs

Bücherstapel mit Pflanze – Sinnbild für Lernen, Wachstum und den Wunsch nach Anerkennung
Neugier kann uns nähren – solange sie sich nicht unbemerkt in Selbstdruck verwandelt.

Ich mag es, Neues zu lernen – vielleicht sogar so sehr, dass ich mich selbst als eine Art Lern-Junkie bezeichnen würde.

Neugier hat mich immer lebendig und engagiert gehalten. Und doch frage ich mich manchmal, ob mein ständiger Drang nach Weiterbildung auch mit einem alten Muster verbunden war: dem Bedürfnis, mich zu beweisen.

So habe ich zum Beispiel einen Master in Public Health abgeschlossen – ein Abschluss, der für die Arbeit als Coach oder Komplementärtherapeut durchaus als „overkill“ gelten kann. Ich hoffte, dass er mir Türen in den Bereich Public Health öffnen würde, doch das geschah letztlich nicht. Rückblickend sehe ich, wie sehr dies sowohl aus meiner echten Freude am Lernen als auch aus meinem Wunsch nach Anerkennung entstand.

Wenn du ähnliche Erfahrungen gemacht hast, bedeutet das nicht, dass du „zu viel“ oder „nicht genug“ bist. Es bedeutet schlicht, dass dein Nervensystem anders arbeitet – und eine andere Art von Fürsorge braucht.

 

 

Person steht in einer Türöffnung – Sinnbild für Übergang, Grenzen und den Mut, ungesunde Situationen zu verlassen
Nicht jede Tür sollte durchschritten werden – und nicht jede Situation verdient unser Durchhalten.

🧭 High Performers vs. Highly Sensitive Performers — ein entscheidender Unterschied

Kürzlich las ich auf LinkedIn den Satz: „High Performer kündigen nicht ihre Jobs – sie kündigen Vorgesetzten, die sie bremsen, schlechte Prozesse, politische Spielchen und toxische Kolleg:innen.“

Das ließ mich innehalten. Denn für hochsensible Performer funktioniert das oft anders. Wir nehmen toxische Signale und erschöpfende Dynamiken viel früher wahr. Viele von uns spüren sehr schnell, wenn ein Umfeld ungesund ist.

Und ja – mit Selbstwert und Bewusstsein können HSPs auch früher „Nein“ sagen. ⚠️ Doch hier liegt der Haken: Nicht jede hochsensible Person hat diesen Selbstwert bereits ausreichend entwickelt. Viele bleiben länger, als ihnen guttut – aus Empathie, Loyalität oder aus Angst, andere zu enttäuschen –, bis das eigene System irgendwann zusammenbricht.

Ich kenne das auch aus meinem eigenen Leben. In meiner ersten Ehe blieb ich zu lange, weil mein Selbstwert damals noch nicht stabil genug war. Viele HSPs kennen dieses Gefühl: Wir passen uns an, wir kümmern uns – und bleiben manchmal in erschöpfenden Situationen, lange nachdem sie aufgehört haben, gesund zu sein.

Deshalb ist es nicht nur hilfreich, sondern essenziell, zu lernen, Grenzen zu setzen und „Nein“ zu sagen.

Holzstufen als Weg – Sinnbild für schrittweise Veränderung und nachhaltige Entwicklung
Echte Veränderung geschieht selten in Sprüngen – sie wächst Schritt für Schritt.

💬 Das Baby-Step-Prinzip – wie HSPs echte Veränderung schaffen

Was ich in meinem eigenen Leben und in der Arbeit mit Klient:innen immer wieder beobachte, ist dies: Große Transformationen geschehen selten in einem einzigen Sprung. Sie entstehen Schritt für Schritt.

Und genau das werden wir gemeinsam erkunden. Denn echte Veränderung wird nicht dadurch möglich, dass du dich zu großen Sprüngen zwingst – sondern indem du den nächsten Schritt findest, der sich leicht, machbar und nachhaltig anfühlt.

🌟 Nimm an der 3-tägigen HSP Reset & Empowerment Challenge teil

In drei Tagen wirst du:

  • 🌱 Tag 1: Deine Sensibilität mit neuen Augen sehen – als Zusammenspiel von Stärken und Herausforderungen, ohne Bewertung.
  • 🌱 Tag 2: Praktische Wege kennenlernen, um deine Energie zu schützen und verborgene Stärken zu entdecken.
  • 🌱 Tag 3: Dich aus dem erschöpfenden Bedürfnis lösen, dich ständig beweisen zu müssen – und beginnen, als der Mensch aufzublühen, der du bist.

📦 Du bist herzlich eingeladen

Du musst nicht ändern, wer du bist. Du brauchst lediglich die richtigen Werkzeuge, Unterstützung und Raum, um zu wachsen. ✨ Diese Challenge lädt dich ein, deine Sensibilität als Stärke zu entdecken und echte Freiheit in deinem Alltag zu finden.

Lass uns diesen ersten Schritt gemeinsam gehen..

📅 Daten: March 10–12, 2026 (online)💚 Zugang: Free (FB Live) · Zoom Group · VIP Coaching Optionen erhältlich

👉 Hier teilnehmen: motionmastery.com/hsp

🔗 Wenn dich dieser Beitrag angesprochen hat, könnte dich auch Folgendes interessieren: Transformative Question for Highly Sensitive People (HSPs)

Wenn du dieses Thema weiter vertiefen möchtest, lade ich dich zu einem kostenlosen unverbindlichen Erstgespräch ein. 

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About

Ulf Tölle MPH

In einer Welt, in der das Gesundheitssystem sich zunehmend um Krankheit statt um Gesundheit kümmert und Ärztinnen und Ärzte Pathologien bekämpfen, anstatt uns zu zeigen, wie wir unsere Gesundheit und Vitalität nachhaltig entwickeln können, setze ich mich bewusst für Gesundheit ein.

Es ist meine Leidenschaft, Menschen mit Gestaltungswillen dabei zu begleiten, sich wieder mit der innewohnenden Weisheit ihres Körpers zu verbinden – mit dem Ziel, eine lebendige, sich stetig verbessernde Koordination und Bewegungsqualität ein Leben lang zu entwickeln.

So gesund und kraftvoll wie möglich zu werden, befähigt uns, Verantwortung für uns selbst zu übernehmen, andere zu stärken und unser Umfeld – unsere Welt – aktiv mitzugestalten.

Wie Bronnie Ware es formuliert:

„Gesundheit schenkt eine Freiheit, die nur wenige erkennen – bis sie nicht mehr da ist.“

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